„Es geht darum, das richtige Wort
zu finden, nicht
seinen Cousin zweiten Grades.“

Mark Twain

Die geheimen Fantasien der braven Gattin

Die geheimen Fantasien der braven Gattin

Auf dem Grillfest: Die Männer reden über Naturwein und Segeln, die Frauen darüber, wie interessant es doch wäre, eine Affäre zu haben. Über die nicht ganz so geheimen Fantasien der neuen Ehefrauen

Sie sind zwischen 35 und 55, Sie haben eine nette Frau, nette Kinder und auch sonst alle Schäfchen im Trocknen? Dann könnten Sie sich zurücklehnen und sich Ihres Lebenserfreuen. Oder eher nicht: Denn unter den guten Ehefrauen rumort es. Nicht offensichtlich, es gibt keine Risse in der Fassade. Doch die Sehnsucht nach dem Ausbruch, nach dem Fremden, die ist da. Trotz guter Ehe, tollen Kindern, dem Wunschleben. Man hört es in Gesprächen nach Ladenschluss, Geraune auf dem Spielplatz, Scharmützel auf Veranstaltungen von Leuten, die offiziell als middleaged gelten. Da muss man nur bei Party-Gesprächen besser hinhören.

 

Geheimnis Nummer eins. Ein Grillfest eines Anwaltsbüros, idyllisch in einem Stadtpark gelegen. Die Männer unterhalten sich über: vor allem über Arbeit, Musik, Essen, Segeln, Naturwein und Turnschuhe. Die Frauen hingegen reden darüber mit wem sie gerne knutschen würden und wie grossartig es wäre, endlich mal wieder richtig guten Sex zu haben.

 

Im Leben der Kleinkind-Mütter war der der Seitensprung bislang so unvorstellbar wie Rucksack-Trip durch Thailand. Doch die Sache ändert sich, wenn man Gespräch mit Schulhofmüttern führt – also jene Frauen, die ihre Zeit nicht mehr nach den Bedürfnissen eines Kleinkindes ausrichten müssen, sondern ihre Autonomie wiedererlangt haben.

 

Die Statistiken zu diesem Thema sind vage: Laut einer Befragung der Evangelischen Allianz halten 71 Prozent der Schweizer Bevölkerung Treue für wichtig, vor allem aber auch für möglich. Doch je jünger und je weniger glaubensfest die Befragten waren, desto mehr rauschten die Werte in den Keller:  Bein den 40 bis 65 waren es nur noch 40 Prozent, den unter 40-Jährigen waren es nur noch zwanzig Prozent, die Treue für „sehr wichtig“ hielten. Aber wie belastbar sind solche Zahlen wirklich – würde nicht jemand, der seinen Partner belügt, erst Recht ein Meinungsforschungsinstitut belügen? Das amerikanische Fachmagazin Journal of Couple and Relationship Therapy schätzt die Zahl der Fremdgänger zwischen 50 Prozent aller Frauen und 60 Prozent aller Männer. Ausserdem, so sehen es die Evolutionspsychologen der Universität von der California State University, sei Monogamie ohnehin gängiges Beziehungsmuster der Urmenschen gewesen, und erst Recht nicht für Frauen: Durch das gefahrenvolle Leben lauerte der Tod des Partners hinter jedem Busch, da war es gut, immer einen Ersatz zur Hand zu haben.

 

Ein genaueres Bild geben die Datenauswertungen von Fremdgehportalen wie Ashley Maddison: Dort geben die Frauen nämlich ihre Gründe fürs Fremdgehen an. Und sie sind so alt wie die Menschheit: Der Alte, er schaut nicht mehr hin und hört nicht mehr zu, er ist geizig der Sex auch eher geht so. Immerhin, das sind hier die guten Nachrichten für die verheirateten Leser: Über 50 Prozent der befragten Ehefrauen sagten, dass ihr Mann attraktiver sei als ihre Affäre. Und eine Scheidung wünschten sich null Prozent von ihnen.

 

Geheimnis Nummer zwei: Die Nachbarin wischt sich hastig die Tränen aus den Augen, als sie über die Strasse geht. Sie war mit ihrem Sohn auf Heimaturlaub, der Mann, wie immer, im Büro. Nun hat sie ihre Jugendliebe getroffen, es gab Küsse und Sex und Drama, und das ganze war nicht nur vor dem Mann, sondern auch vor dem Sohn zu verbergen.

 

Das Thema Untreue hat auch deshalb an Brisanz gewonnen, weil die fremdgehende Ehefrau heute nicht mehr a lá Anna Karenina/Emma Bovary/Effi Briest vor dem Zug landen, Arsen nehmen oder im sozialen Off bei den Eltern in der Provinz sterben muss: Der Worst Case einer Familienexplosion wäre ein Schicksal als Alleinerziehende, und diese Lebensform letztendlich nur ein finanzielles, aber kein Reputationsrisiko mehr.

 

War weibliche Treue vor allem auch ein Mangel an Möglichkeiten, so braucht man heute weder einen Assistenten oder einen Praktikanten, um ein erotisches Szenario zu schaffen. Eine Internetverbindung reicht, um den Ex-Freund aus der Schulzeit, den Verehrer aus dem letzten Job oder den Dad, der ständig auf dem Elternabend flirtet, in ein Gespräch zu verwickeln.

 

Das wirft auch eine völlig neue Definition von Treue und Untreue auf, die längst nicht mehr eindeutig zu benennen sind. Ist der Verrat schon ein Mittagessen, ein Kuss oder erst das Äusserte? Oder beginnt das Problem nicht schon viel früher, nämlich dann, wenn man lügt oder Dinge einfach verschweigt – etwa Chatverläufe auf Facebook, die ganz harmlos anfingen und sich irgendwann ins Bodenlose steigern?

 

Geheimnis Nr.3  Wie geht es der Freundin, deren Telefon seit Monaten dauerbimmelt, weil ihr Chef ihr mitteilen muss, wie geistreih ihre Beiträge bei der Arbeit waren, an welchen Ideen sie noch arbeiten sollten, und wie sehr er ihre Treffen zu schätzen weiss? Beide sind verheiratet, Kinder sind im Spiel und passiert ist bislang – nichts. Doch dem Partner sagt man auch lieber – nichts.

 

Für die sexuelle Unruhe der 40-Jährigen gibt es viele Erklärungen. Zur einen gehört, dass Frauen sich in diesem Alter wesentlich selbstsicherer als in den Zwanzigern fühlen; schliesslich hatten sie genug Zeit, sich und ihrer Körper kennenzulernen und sich von lähmenden Schönheitsidealen zu verabschieden.

 

Die Forscher der Universität Texas stellten ausserdem fest, dass die Frauen mit abnehmender Fruchtbarkeit ein grösseres Interesse an Sex entwickelten, mehr Fantasien und mehr One-Night-Stands hatten als die Vergleichsgruppe der 18 bis 26-Jährigen. Eine Hypothese ist, dass dies evolutionär bedingt ist, um aus der restlichen verbleibenden Zeit der Fruchtbarkeit noch Nachwuchs zu produzieren.

 

Gleichzeitig ist attraktives Aussehen jenseits der 40 nicht mehr nur Celebritys und Models vorbehalten ist; die schönheitserhaltenden Massnahmen der Beauty-Industrie sind mittlerweile auf für die Frauen (und Männer) der Mittelschicht verfügbar – im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gehören die Schweizer zu dem meistkorrigierten Nationen der Welt, nämlich auf Platz zwei nach den Brasilianern, wie eine Studie aus dem Jahr 2011 nahelegt. Die „Check-Out-Time“, die Donald Trump einmal über 35-Jährigen Frauen nahegelegt hat, ist heute weder noch für seine eigene Frau noch für das Gros der Schweizerinnen haltbar.

 

Doch viel wichtiger als das gute Aussehen ist vermutlich die abgeklärte Haltung der verheirateten Mutter: Sie ist für Männer die ideale Affäre, weil sie mit vierzig den Unterschied zwischen Liebe und Sex begriffen hat. Vergebene Mütter können das Skizzenhafte einer Affäre gut ertragen, da ja das grosse Schlachtengemälde von Eigentumswohnung und Kindergartenplatzbeschaffung  schon längst aufgehängt ist. Während sich die meisten Frauen um die dreissig nach Beständigkeit und Zukunftsfähigkeit sehnen, haben verheiratete Mütter davon genug: Verbindlichkeit ist für sie ungefähr so attraktiv wie ein Schnuller.

 

Geheimnis Nummer vier: Die Freundin, die eine Einladung zum 40. Geburtstag erhält. Ob ihr Mann auch eingeladen sei? Selbstverständlich, antwortet die Gastgeberin. Aber ob sie auch einen anderen Mann mitnehmen könne?

 

Die verheiratete Frau und Mutter ist eine mittlerweile erotische Dauerfantasie – etwas überraschend, wo doch Medien, Evolutionsbiologie und „Die Bunte“ unisono die sexuelle Erfolgsgeschichte der jungen Frau preist. Doch die Pornoseite Pornhub kommt zu etwas anderen Präferenzen, wie eine Aufschlüsselung der Suchergebnisse  erkennen lässt. Dort findet man stehen die Begriffe  „Stiefmutter“ und „Milf“ ganz oben, und das schon seit Jahren – noch vor ‚Teen’, und ‚Stiefschwester’. Doch warum gerade die Mutter? Leiden die Männer von heute unter einem globalen Ödipus-Komplex? Und was ist das überhaupt: eine Milf?

 

Milf, das ist ein mittlerweile geläufige Akronym für „Mother I’d like to f*“, dezent übersetzt mit „Mutter mit Kindern, mit der ich gerne Sex hätte“. Die erste Frau der Popkultur, die ihre Waffen auspackt, um den ungelenken Sohn ihrer Freunde zu verführen ist Mrs Robinson – eine schöne, aber auch tragische Gestalt, die beduselt zwischen ihren teuren Möbeln sitzt und ihre Affäre ohne Not in ein Familiendrama verwandelt.

 

Dreissig Jahre später bekommt sie eine Neuauflage, und zwar in der Teenie-Klamotte „American Pie“. Dort taucht zum ersten Mal der Begriff „Milf“ auf, als „Stiflers Mom“ wird sie zum erotischen Traum der pubertierenden Jungs. Stifflers Mom trägt kurze, enge Kleidung, ihr Teint ist knallbraun, ihre Lippen haben einen matschigen Glanz – doch im Gegensatz zu Mrs. Robinson hat sie auf proletige Weise Spass am Leben.

 

Mit dem Erfolg von „American Pie“ war der Begriff aus den Untiefen des Pornographie-Vokabulars in die Wirklichkeit des Mainstreamkinos gespült worden. Doch noch lange hat das Wort etwas Obszönes an sich, die Milf als Objekt schmieriger Fantasien, die entweder von ahnungslosen Pubertanten oder von verkorksten Pornokonsumenten an ahnungslose Mütter herangetragen wurde.

 

Geheimnis Nr. 5.: „Wenn ich Kinder kriege, werde ich eine MILF“, erklärte eine Arbeitskollegin vor über zehn Jahren. Was soll daran toll sein, eine heisse Ehefrau und Mutter zu sein? Warum sollte es ein Ziel sein, von anderen Männern gewollt zu werden, wenn man doch schon einen hatte? Und warum wandte man ohne Not Begriffe aus der Pornosprache auf sich selbst an? Allgemeines Erstaunen folgte auf ihre Worte, dabei war sie nur Avantgarde.  

 

Die weiblichen Popstars zeigten bald, dass sich Mutterschaft und Sex-Appeal nicht mehr ausschliessen mussten. Schauspielerinnen und Models inszenierten den  „Post-Baby-Body“ um vor der Welt sicherzustellen, dass sie trotz Kindern nicht „auschecken“ müssten und die Pop-Sängerin Fergie brachte diese branchenspezifische Sehnsucht in dem Video zu ihrem Song „Milf Money“ auf den Punkt. Dort eine Kohorte heisser Mütter zu sehen: Die Supermodels Alessandra Ambrisio und Amber Valetta, Kim Kardashion und die Schauspielerin Gemma Ward. Die Botschaft war klar: Diese Frauen würden auch nach der Geburt ihrer Kinder weiterhin Geld als Unterwäschemodels verdienen. Dieser Sex-Stolz hat sich mittlerweile auch auf Zivilistinnen ausgeweitet: Wer bei Amazon das Wort „Milf“ eingibt, bekommt 30 000 Artikel aufgelistet: „Milf-an-Bord“-Aufkleber fürs Auto, T-Shirts, Tassen, Trash („Milfs vs. Zombies“, der Film). Von Pornos ganz zu schweigen.

 

 

 

Es ist also kein Zufall, dass gerade mehrere TV-Serien auf Netflix sich mit dem Ausbruch der guten Gattin befassen: in „Big little lies“ beginnt die Vorortmutter Madeline (Reese Witherspoon) aus Langeweile eine Affäre mit dem Regisseur des Schülertheaterstücks, in „The Good Wife“ erliegt die stets um moralische Integrität bemühte Rechtsanwältin Alicia Florrick dem Charme ihres Kollegen, unter anderem auch, weil sie ihren eigenen Mann nicht mehr ertragen kann.

 

In „Gypsy“ ist der Seitensprung das Hauptthema, der hier als Fluchtversuch vor dem geregelten Vorortsleben gedeutet wird. Naomi Watts spielt die Psychotherapeutin Jean Holloway, die auf dem Papier alles hat, was ein gelungenes Leben einer Frau Mitte vierzig ausmacht: einen gutausehenden, erfolgreichen und netten Ehemann, eine wilde kleine Tochter und einen sinnstiftenden Beruf als Therapeutin. Sie selbst gefällt sich in der Rolle der Bilderbuch-Gattin, und allfällige Hakeleien mit Müttern und Kollegen sind nicht mehr als Probleme im Penthouse der Bedürfnispyramide.  Doch als einer von Jeans Patienten einer Frau namens Sidney verfällt, wird sie neugierig und drängt sie mit einer falschen Identität in deren Leben.  Jean beginnt eine Hochrisikoaffäre, mit der sie nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihren Beruf aufs Spiel setzt. Ihr Antrieb ist dabei weniger, Sex mit einer scharfen Frau zu haben, sondern dass sie in derBarista ihr altes Ich (lies: als Nicht-Mutter und Nicht-Ehefrau) wiederkennt.  Sidney wird zu einem Symbol für den Leichtsinn der Jugend und den dunklen Glamour von Grenzüberschreitungen, für die Jean in ihrem Leben als durchgetaktete Working Mom kein Platz mehr ist. Bezeichnenderweise heisst der Coffeeshop, in dem Jean Sidney kennenlernt auch „Rabbit Hole“ – quasi ein Warnhinweis auf die Unterwelt, in die Jean sich begibt.  Und als die beiden sich in einem Hotel zum Frühstück treffen, wird sogar ihre Essenswahl zur Metapher ihres jeweiligen Lebenstils: Jean bestellt eine Eiweissomlette (ab 40 gibt es nur noch Qualitätskalorien), Sidney Pancakes – Kontrolle auf der einen Seite des Tisches, jugendlicher Zuckerrausch auf der anderen.

 

Auch die brillant geschriebene Autobiographie „Love & Trouble“ der 50-jährigen amerikanischen Autorin Claire Dederer stellt die Frage, wie es Müttern ergeht, wenn sie in der Mitte ihres Lebens feststellen, dass ihre Begehren wieder so stark ist wie zu den Zeiten als streunender Teenager. Auch Dederer hat einen Ehemann wie vom Reissbrett: nett, gut aussehend, klug. Trotzdem wird der Reiz des Fremden, irgendeines beliebigen Fremden irgendwann so stark, dass sie ausserstande ist, sich um ihre Ehe, ihre Familie, ja, sogar um ihren Beruf zu kümmern. Sie schildert ihre neu erwachte Sexualität so, wie man es bislang von männlichen Autoren oder Protagonisten gewohnt war – Philip Roth und Don Draper lassen grüssen. Doch Dederers Eroberungslust ist begrenzt: Sie beginnt eine E-Mail-Affäre mit einem anderen Schriftsteller (was ihr Mann eines Tages entdeckt), küsst fremde Männer (und eine Frau) und schildert eine Vergewaltigung, von der man nicht weiss, ob es eine Fantasie ist oder nicht. Ihr widersprüchliches Begehren ist auf den ersten Blick eine literarische Selbstzerstörung, doch hinter dem persönlichen Chaos tritt ein anderes Thema hervor: die verheiratete Frau hat auch noch andere Interessen als ihren Ehemann, egal ob sie nun aus Sicht der Welt nun hot sein mag oder nicht. Milf oder nicht, das ist gar nicht mehr die Frage, wenn ein Objekt zum Subjekt wird.

 

Das trifft auch auf Chris in der Amazon-Serie „I love Dick“ zu. Die erfolglose Experimentalfilmerin Ende dreissig muss sich schon beim ersten Treffen mit dem Bildhauer-Cowboy Dick um die Ohren hauen lassen, dass es noch niemals einen guten Film von einer Frau gab. Das hindert sie auch nicht daran, ihn mit Liebesbriefen zu bombardieren, ohne jemals eine Aussicht auf die Erwiderung dieser Gefühle zu haben. „Es ist mir egal, wie Du mich findest“, schreibt sie an einer Stelle, „es ist mir egal, ob ich Dich anmache. Es ist sogar besser, wenn Du kein Interesse an mir hast. Es reicht völlig, dass ich Dich will.“ Und dieser beiläufige Satz bringt das revolutionäre Moment dieser Entwicklung auf den Punkt: Die erotische Innenwelt der Ü-40-Aufreisserinnen bekommt plötzlich eine Stimme – es ist die anarchische Akt der Machtumkehr, der es so bedeutsam macht.

 

Und so, wie man mittlerweile jungen Frauen ihre eigene sexuelle Identität zugesteht, ohne sie wegen schlampöser Umtriebe durch das soziale Raster fallen zu lassen, werden die mittelalten Frauen nun Schritt für Schritt zu Heldinnen ihrer eigenen erotischen Biographie.

 

Und wenn Sie das nächste Mal Ihre schöne, kluge Frau in Smartphone schauen sehen, denken Sie an das Gegenüber, dass sich nach einer heissen Milf am anderen Ende sehnt. Möglicherweise gibt sich Ihre Frau zwischen Beruf, Kindern und Haushalt einen erotischen Schlagabtausch im Facebook-Chat hin, der zwar nicht unbedingt der Erfüllung bedarf  –  doch ein wenig Paranoia wäre angemessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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